Eine Ölbohrinsel im Golf von Mexiko Foto: AFP Chris GraythenIm Golf von Mexiko hat sich erneut eine Explosion auf einer Ölförderplattform ereignet. 13 Menschen seien ins Wasser geschleudert worden, teilte die US-Küstenwache mit. Einer von ihnen sei verletzt worden, sagte Küstenwachensprecher John Edwards dem Sender MSNBC. Neun Rettungshubschrauber seien zu der rund 130 Kilometer südlich von Vermilion Bay im des US-Bundestaates Louisiana gelegenen Plattform geflogen. Auch vier Schiffe der Küstenwache seien unterwegs. Auf der Bohrinsel, die zum Konzern Mariner Energy gehöre, brenne es noch.

Ende April war im Golf von Mexiko die BP-Plattform “Deepwater Horizon” explodiert, worauf mehrere hundert Millionen Liter Rohöl ausgelaufen waren. Damit ist das Unglück der größte Ölunfall der Geschichte. Der Ölfluss konnte erst Mitte Juli mit einer Abdeckhaube gestoppt werden.

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