Nur wenige Menschen machen sich wirklich Gedanken darüber, wo der Strom, der täglich aus der Steckdose kommt, denn wirklich seinen Ursprung hat. Immer wieder hört man Aufschreie, dass man doch endlich auf erneuerbare Energiequellen umsteigen soll, doch auf der anderen Seite, unternimmt man als Verbraucher nur wenig dagegen. Das Mindeste wäre es schließlich, den Anbieter zu wechseln und den Strom von jenen Lieferanten zu beziehen, die auf erneuerbare Energiequellen setzen. Nicht jeder muss gleich zum Photovoltaik Baron, um sich Sonnenkollektoren auf dem Dach zu montieren.
Täuschung möglich
Doch auch hier ist eine Täuschung möglich. Es ist beispielsweise nicht unüblich, dass sich Energiegesellschaften Energie aus dem Ausland einkaufen und im Inland als „saubere“ Energie verkaufen, obwohl diese möglicherweise aus Atomkraftwerken stammt. Persönlich muss ich sagen, dass die Verantwortung auch beim Kunden liegt. Man hat immer die Möglichkeit sich genau zu informieren und im Zweifel einfach den Anbieter zu wechseln. Es ist nicht wirklich schwierig zu erkennen, dass Energiegesellschaften bei einem Absprung von vielen Kunden zum Umdenken gezwungen werden. Passiert hier nichts, gibt es auch keinen Grund zu handeln.
Ein weiterer Faktor ist bei den meisten der Preis. Ebenso häufig wird über die steigende Stromrechnung geweint. Auf der einen Seite verständlich, doch sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass saubere Energie aus erneuerbaren Energiequellen teurere ist. Nun wird sich so mancher sagen, „Halt stopp. Das ist nicht richtig. Windenergie wird auf den Märkten sehr günstig gehandelt“. Diese Aussage stimmt wohl, doch darf man nicht vergessen werden, dass der einzige Grund hierfür jener ist, dass die Windenergie massiv vom Staat subventioniert wird. In der Tat ist das Instandhalten von Windkraftwerken im Verhältnis zum produzierten Strom extrem teuer. Nur die Gewinnung von Energie über die Sonne ist derzeit teurer.
Wer wirklich gesunde Energie aus der Steckdose haben möchte, der sollte selbst etwas dafür tun, auch wenn es nur der Wechsel zu einem besseren Anbieter ist, der sich diesbezüglich engagiert.
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