Der vor zehn Jahren auch auf kommunaler Ebene eingeleitete “fast revolutionäre Strukturwandel weg von großen Energieanlagen hin zu dezentraler und effizienter Energie, weg vom Oligopol zu mehr Wettbewerb” könne dadurch deutlich gehemmt werden. Auch für die Kommunen sei es da nur eine Frage der Zeit, “bis die Frage aufgeworfen wird, ob man sich diese Konkurrenz noch leisten kann”. Weil warf der Bundesregierung...
MehrNeun Tote nach Giftschlammunfall in Ungarn
Mehr als eine Woche nach der Giftschlammkatastrophe in Ungarn ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Am Morgen erlag ein Bewohner aus dem am schlimmsten betroffenen Dorf Kolontar im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie der Katastrophenschutz mitteilte. Bei den im Krankenhaus von Ajka gestorbenen Opfer handelt es sich demnach um einen älteren Menschen. Bei dem Unfall wurden 150 Menschen verletzt. Noch immer befinden sich 45 von...
MehrGriechischer Tanker vor den Niederlanden leckgeschlagen
Ein mit Flugbenzin beladener griechischer Tanker ist vor der niederländischen Küste mit einem Containerschiff zusammengestoßen und leckgeschlagen. Durch die Kollision wurde ein Loch in die Wand des Tankers gerissen, aus dem Kerosin in die Nordsee floss. Nach Angaben der niederländischen Küstenwache gelang es nach rund eineinhalb Stunden, das verbliebene Kerosin umzupumpen. Laut der Küstenwache stießen der Tanker “Mindoro”...
MehrBetreiberfirma von Ungarns Giftschlammwerk verstaatlicht
Ungarn hat die Betreiberfirma des Aluminiumwerks, das die Giftschlammkatastrophe ausgelöst hat, verstaatlicht. Das ungarische Parlament stimmte in einem Eilverfahren mit deutlicher Mehrheit für den Gesetzesentwurf über die Verstaatlichung der Firma MAL. Insgesamt 336 Parlamentarier nahmen den Text an, es gab nur eine Gegenstimme und 13 Enthaltungen. Präsident Pàl Schmitt unterzeichnete das Gesetz unmittelbar danach, mit der...
MehrTrocknender Giftschlamm in Ungarn wird zu ätzendem Staub
Nach der Giftschlammkatastrophe in Westungarn müssen die Menschen Atemmasken und Schutzbrillen tragen: Der hochgiftige Schlamm aus der Aluminiumfabrik von Ajka trocknet zusehends, die Staubkonzentration in der Luft gefährdet die Gesundheit. Das teilte der ungarische Gesundheitsdienst ANTSZ mit. Der giftige Staub könne die Haut, die Schleimhäute sowie die Augen reizen. Alle Helfer in dem Gebiet müssten deshalb neben Gummistiefeln und...
MehrZehntausende in aller Welt fordern besseren Klimaschutz
Mit Baumpflanz-Aktionen, Stromwechselpartys und Fahrradtouren haben rund um den Globus zehntausende Menschen einen stärkeren Einsatz für den Klimaschutz gefordert. Am Klima-Aktionstag beteiligten sich Menschen in 188 Ländern, darunter auch Deutschland. Am Brandenburger Tor in Berlin feierten nach Angaben der Umweltschutzgruppe 350.org rund hundert Menschen eine Stromwechselparty und zogen in einem Aktionstheater einem Kohle- und...
MehrUngarn kämpft weiter mit Folgen der Giftschlammkatastrophe
Eine Woche nach Beginn der Giftschlammkatastrophe hat Ungarn weiter mit den verheerenden Folgen zu kämpfen. Es zeichnet sich allerdings laut Behörden ab, dass die Gefahr eines erneuten Bruchs des Auffangbeckens der Aluminiumfabrik von Ajka sinkt. Die im Nordteil des Auffangbeckens für Abfälle aus der Aluminiumfabrik bemerkten Risse hätten sich stabilisiert und würden nun repariert, sagte der Leiter des regionalen Katastrophenschutzes...
MehrWeltweiter Aktionstag macht auf Klimawandel aufmerksam
Menschen in der ganzen Welt machen heute mit tausenden Aktionen auf den Klimawandel aufmerksam. Bei dem von Umweltschutzgruppen wie 350.org veranstalteten Klimaaktionstag sollen in mehr als 180 Ländern Bäume gepflanzt, Biogemüse angebaut oder Solaranlagen aufgebaut werden. In mehreren deutschen Städten finden unter anderem Stromwechselpartys statt, bei denen die Teilnehmer zu Anbietern von Ökostrom wechseln sollen. In Barcelona findet...
MehrTausende bilden in München Menschenkette gegen Atompolitik
Mit einer etwa zehn Kilometer langen Menschenkette von der CSU-Zentrale bis zum bayerischen Umweltministerium haben tausende Menschen in München gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke protestiert. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich 40.000 bis 50.000 Menschen. Nach Polizeiangaben nahmen etwa 15.000 Menschen an der Menschenkette teil, zu der Abschlusskundgebung auf den Odeonsplatz kamen demnach etwa 20.000 Menschen. Zu der...
MehrAbrissprämie aus Energiekonzept kommt nicht für alle Gebäude
Die im Energiekonzept der Bundesregierung geplante Förderung des Abrisses und anschließenden Neubaus von Gebäuden soll nicht in allen Fällen gezahlt werden. Das Bundesbauministerium arbeite derzeit an der Umsetzung des Vorhabens und plane dabei mehrere Ausnahmen, bestätigte eine Ministeriumssprecherin einen Vorabbericht des “Spiegel”. Das Energiekonzept sieht vor, dass künftig nicht mehr nur die Sanierung von Altbauten...
Mehr