Der Energiekonzern Eon könnte als Hauptpartner des französischen Stromriesen EDF beim Bau der dritten Generation eines Atomkraftwerks im nordwestfranzösischen Penly einsteigen. Eon könnte damit den Platz des französischen Konzerns GDF Suez einnehmen, der sich aus dem Projekt des Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) zurückziehen will, berichtet die Zeitung “Le Figaro”. Eon halte bereits acht Prozent der Anteile der...
MehrBehörden erwarten Rekordzulauf bei Protesten gegen Castor
Beim bevorstehenden Castor-Transport nach Gorleben rechnen Gegner und Polizei mit einer Rekordzahl von Demonstranten. “Ich rechne damit, dass der bunte und kreative Protest des vergangenen Transports noch übertroffen wird”, sagte Polizeieinsatzleiter Friedrich Niehörster in Hannover. “Das Wendland steht kurz vor den größten Protesten, die es je gegen einen Castor-Transport nach Gorleben gegeben hat”, erklärte...
MehrMerkel verteidigt Verfahren bei Atomgesetz
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Kritik von Bundestagspräsident Norbert Lammert (beide CDU) an den Beratungen zur Verlängerung der Atomlaufzeiten zurückgewiesen. “Die Regierung hat den Bundestag nicht unter Druck gesetzt”, sagte Merkel der “Passauer Neuen Presse”. Die Termine für die Beratungen seien von den Parlamentariern selbst festgelegt worden. “Das ist alles zwischen den Fraktionen abgestimmt...
MehrEU will “verbindliche Fahrpläne” für Atommüll-Endlagerung
Deutschland und die anderen EU-Staaten sollen nach dem Willen der EU-Kommission in den nächsten Jahren “verbindliche Fahrpläne” für die Endlagerung von Atommüll vorlegen. Dies sieht ein Gesetzentwurf vor, den Energiekommissar Günther Oettinger im ZDF-”Morgenmagazin” erläuterte. Demnach müssen die EU-Staaten innerhalb von vier Jahren nach Inkrafttreten der Kommission konkret mitteilen, wie sie das Problem des...
MehrGreenpeace: Drei weitere Castoren zu Verladebahnhof gebracht
Drei weitere Castor-Behälter mit Atommüll haben nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace die französische Wiederaufbereitungsanlage La Hague verlassen. Die Behälter seien mit Speziallastwagen zum Verladebahnhof Valognes gebracht worden, teilte Greenpeace mit. Damit seien acht von elf Castor-Behältern in Valognes angekommen, die restlichen drei würden voraussichtlich am Mittwoch dorthin gebracht. Laut Greenpeace soll der...
MehrSüdkorea plant riesigen Hochsee-Windpark
Südkorea plant den Bau eines riesigen Windparks vor seiner Westküste im Gelben Meer. Der Staat und private Investoren würden 9.200 Milliarden Won (rund 5,9 Milliarden Euro) in die Anlage investieren, teilte das Energieministerium am Dienstag in Seoul mit. Bis 2019 sollen südkoreanische Firmen, darunter Hyundai Heavy Industries und Daewoe Shipbuilding, 500 Windräder errichten. Südkorea muss derzeit fast seinen gesamten Energiebedarf...
MehrCastor-Gegner verüben offenbar Anschlag auf Berliner S-Bahn
Ein Kabelbrand, der seit Montag die Berliner S-Bahn teilweise lahmgelegt hat, wurde offenbar durch einen Anschlag mutmaßlicher Gegner der Castor-Transporte verursacht. Mehrere Berliner Medien meldeten, ein Bekennerschreiben erhalten zu haben, in dem sich eine Gruppe namens “Sébastien Briard” bezichtigt, einen Kabelbrand gelegt zu haben. Die “tageszeitung” berichtete unter Berufung auf die Berliner Polizei, dass der...
MehrWulff zu Ablehnung von Atomgesetz aufgerufen
Mehr als 60.000 Menschen haben Bundespräsident Christian Wulff (CDU) dazu aufgefordert, das umstrittene Gesetz über längere Atomkraftwerks-Laufzeiten nicht zu unterschreiben. Die Stimmen seien innerhalb weniger Tage bei einer noch laufenden Online-Aktion zusammengekommen, wie das atomkritische Kampagnennetzwerk Campact mitteilte. Die Teilnehmer mahnen Wulff in ihrem Appell dazu, das Gesetz zu stoppen, weil es keine Zustimmung des...
MehrNissans Elektroauto schon vor US-Verkaufsstart ausverkauft
Das Elektroauto Leaf des japanischen Herstellers Nissan ist in den USA schon vor dem Verkaufsstart ausverkauft. Nissan-Händler in den Vereinigten Staaten hätten bereits mehr als 20.000 Vorbestellungen für den Leaf bekommen, sagte der für Amerika zuständige Nissan-Manager Carlos Tavares. Damit müssen weitere Interessierte bis Oktober 2011 warten – dann soll die nächste Ladung mit Nissan-Elektroautos in den USA eintreffen....
MehrÖlpest im Golf von Mexiko kostet BP mehr als angenommen
Der britische BP-Konzern rechnet nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko mit weitaus höheren Kosten als bisher. Die Ölpest nach der Explosion einer Bohrinsel vor der US-Küste im Frühjahr könne das Unternehmen mit fast 40 Milliarden US-Dollar (28,6 Milliarden Euro) belasten, erklärte BP-Chef Bob Dudley bei Vorlage der Geschäftszahlen für das dritte Quartal von Juli bis September. Dies seien 7,7 Milliarden Dollar mehr als bisher...
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