Riesige Müllmengen im chinesischen Jangtse-Fluss drohen den Drei-Schluchten-Staudamm, die größte Wasserkraftanlage der Welt, zu blockieren. Seit dem Beginn der Regenzeit Anfang Juli habe sich an der Wasseroberfläche vor dem Staudamm auf einer Fläche von mehr als 50.000 Quadratmetern ein 60 Zentimeter dicker Müllteppich entwickelt, berichtete die Zeitung “Hubei Daily”. In manchen Gegenden sei der Müllteppich so dicht, dass...
MehrRWE überträgt Strommengen auf Atomkraftwerk Biblis B
Nur wenige Tage nach einem Zwischenfall im Atomkraftwerk Biblis B hat der Energiekonzern RWE Strommengen des stillgelegten Kraftwerk Mülheim-Kärlich auf die hessische Anlage übertragen lassen. Damit betrage die Reststrommenge zum 30. Juni 2010 nun rund 14.000 statt bisher rund 6000 Gigawattstunden, wie der Konzern beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) anzeigte. Im Zuge des Atomkonsenses waren im Jahr 2002 Reststrommengen für alle...
MehrSeehofer für unbegrenzte Laufzeitverlängerung für Akw
Wenige Wochen vor der Vorstellung des neuen Energiekonzepts der Bundesregierung wird der Streit um die geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken immer heftiger geführt. CSU-Chef Horst Seehofer sprach sich in der “Frankfurter Rundschau” für eine unbegrenzte Laufzeitverlängerung aus. In der Opposition stieß die Forderung auf scharfe Kritik. Streit in der Union: CSU-Chef Seehofer will die Laufzeiten von Atomkraftwerken...
MehrZwischenfall bei Wartungsarbeiten im Atomkraftwerk Biblis
Ein Zwischenfall im Atomkraftwerk Biblis hat die Behörden am Samstag vorübergehend in Alarmbereitschaft versetzt. Wie das hessische Umweltministerium unter Berufung auf eine Meldung des Kraftwerksbetreibers RWE mitteilte, wurde durch Wartungsarbeiten im Block B des Kraftwerks die Stromversorgung unvorhergesehen kurzzeitig unterbrochen. Dadurch sei ein Teil des Notfallsystems für den Block für etwa eine Minute spannungslos gewesen. Das...
MehrAtombranche fordert unbegrenzte Akw-Laufzeiten
Die Atombranche fordert unbegrenzte Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke. “Lasst die Anlagen so lange laufen, wie sie sicher sind und ihren Beitrag liefern”, sagte der Präsident des Deutschen Atomforums, Ralf Güldner, der “Süddeutschen Zeitung”. Die Grünen warfen den Atomkonzernen vor, nur ihre Vorteile im Blick zu haben und Folgekosten etwa für den Rückbau missglückter Endlager dem Staat zu...
MehrBund zahlt noch immer für Tschernobyl-Folgeschäden
Ein knappes Vierteljahrhundert nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zahlt der Bund noch immer Entschädigungen für die ökologischen Folgen des Unfalls. Die Zahlungen summierten sich bis Ende Juni diesen Jahres auf 238 Millionen Euro, geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. Schätzungen zu den gesamten volkswirtschaftlichen Kosten der Katastrophe vom April 1986 gibt es...
Mehr