Die Qualität des Trinkwassers ist gut zwei Wochen nach der Giftschlammkatastrophe im Westen Ungarns nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) “zufriedenstellend”. Das Trinkwasser in der von dem Chemieunfall betroffenen Region stelle keine Gefahr für die Bewohner dar, teilte die UN-Organisation nach einer Expertenmission an den Unglücksort in Genf mit. Allerdings seien weiterhin regelmäßige Kontrollen von Luft,...
MehrDeutscher Manager geht nach Giftschlammunglück in Ungarn
Gut zwei Wochen nach der Giftschlammkatastrophe in Ungarn tritt der deutsche Generaldirektor der Betreiberfirma der Aluminiumfabrik von seinem Posten zurück. Bereits zum 15. Oktober sei der Vertrag mit Martin Rümmelein in “gegenseitigem Einvernehmen” aufgelöst worden, teilte das Unternehmen MAL auf seiner Website mit. In der Erklärung wurden angeblich mangelnde Ungarisch-Kenntnisse des Managers als Grund genannt. Rümmelein...
MehrUngarische Aluminiumfirma verspricht Opfern Entschädigung
Zwei Wochen nach der Giftschlammkatastrophe in Ungarn hat die Firma MAL, die die Aluminiumfabrik betrieben hatte, den Opfern Entschädigungszahlungen versprochen. MAL sei bereit, über die kommenden fünf Jahre 1,5 Milliarden Forint (etwa 5,5 Millionen Euro) als Entschädigung an die Opfer zu zahlen, sagte einer der Eigentümer der Firma, Lajos Tolnay, der Online-Regionalzeitung “Boon”. Im Moment sei es noch nicht möglich, die...
MehrBewohner kehren in ungarisches Unglücksdorf Kolontár zurück
Knapp eine Woche nach ihrer Notevakuierung kehren die Bewohner des von giftigem Bauxitschlamm überschwemmten ungarischen Dorfes Kolontár nach und nach in ihre Häuser zurück. Die ersten der 800 Einwohner fuhren mit Bussen aus Ajka ab, wo sie im Sportzentrum untergebracht waren. Die Aluminiumfabrik, aus deren Auffangbecken der Schlamm ausgelaufen war, soll schon bald wieder in Betrieb gehen. “Alles ist für die Rückkehr der...
MehrAluminiumfabrik soll am Donnerstag wieder in Betrieb gehen
Die für eine Giftschlammkatastrophe mit mindestens neun Toten verantwortliche Aluminiumfabrik in Ungarn soll noch vor dem Wochenende wieder in Betrieb gehen. Bis spätestens Freitag solle die Produktion in dem Werk wieder angefahren werden, teilten die Behörden mit. Der in Gewahrsam genommene Generaldirektor des für die Unglücksfabrik verantwortlichen Unternehmens MAL kam wieder auf freien Fuß. Nach einer Krisensitzung der Regierung in...
MehrNeun Tote nach Giftschlammunfall in Ungarn
Mehr als eine Woche nach der Giftschlammkatastrophe in Ungarn ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Am Morgen erlag ein Bewohner aus dem am schlimmsten betroffenen Dorf Kolontar im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie der Katastrophenschutz mitteilte. Bei den im Krankenhaus von Ajka gestorbenen Opfer handelt es sich demnach um einen älteren Menschen. Bei dem Unfall wurden 150 Menschen verletzt. Noch immer befinden sich 45 von...
MehrBetreiberfirma von Ungarns Giftschlammwerk verstaatlicht
Ungarn hat die Betreiberfirma des Aluminiumwerks, das die Giftschlammkatastrophe ausgelöst hat, verstaatlicht. Das ungarische Parlament stimmte in einem Eilverfahren mit deutlicher Mehrheit für den Gesetzesentwurf über die Verstaatlichung der Firma MAL. Insgesamt 336 Parlamentarier nahmen den Text an, es gab nur eine Gegenstimme und 13 Enthaltungen. Präsident Pàl Schmitt unterzeichnete das Gesetz unmittelbar danach, mit der...
MehrTrocknender Giftschlamm in Ungarn wird zu ätzendem Staub
Nach der Giftschlammkatastrophe in Westungarn müssen die Menschen Atemmasken und Schutzbrillen tragen: Der hochgiftige Schlamm aus der Aluminiumfabrik von Ajka trocknet zusehends, die Staubkonzentration in der Luft gefährdet die Gesundheit. Das teilte der ungarische Gesundheitsdienst ANTSZ mit. Der giftige Staub könne die Haut, die Schleimhäute sowie die Augen reizen. Alle Helfer in dem Gebiet müssten deshalb neben Gummistiefeln und...
MehrUngarn kämpft weiter mit Folgen der Giftschlammkatastrophe
Eine Woche nach Beginn der Giftschlammkatastrophe hat Ungarn weiter mit den verheerenden Folgen zu kämpfen. Es zeichnet sich allerdings laut Behörden ab, dass die Gefahr eines erneuten Bruchs des Auffangbeckens der Aluminiumfabrik von Ajka sinkt. Die im Nordteil des Auffangbeckens für Abfälle aus der Aluminiumfabrik bemerkten Risse hätten sich stabilisiert und würden nun repariert, sagte der Leiter des regionalen Katastrophenschutzes...
MehrSorge vor möglicher neuer Giftschlammwelle in Ungarn
Wegen einer möglichen erneuten Überschwemmung mit giftigem rotem Schlamm aus einer Aluminiumfabrik ist in Ungarn ein Dorf vollständig geräumt worden. Es sei die Evakuierung von Kolontar angeordnet worden, sagte der Leiter des regionalen Katastrophenschutzes der Nachrichtenagentur AFP. In der Einfassung des Auffangbeckens für den Schlamm seinen neue Risse aufgetaucht, der Damm drohe komplett einzustürzen. Am Montag waren aus dem...
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