Der britische BP-Konzern rechnet nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko mit weitaus höheren Kosten als bisher. Die Ölpest nach der Explosion einer Bohrinsel vor der US-Küste im Frühjahr könne das Unternehmen mit fast 40 Milliarden US-Dollar (28,6 Milliarden Euro) belasten, erklärte BP-Chef Bob Dudley bei Vorlage der Geschäftszahlen für das dritte Quartal von Juli bis September. Dies seien 7,7 Milliarden Dollar mehr als bisher...
MehrBP und Halliburton wussten vor Öl-Katastrophe von Problemen
Die Konzerne BP und Halliburton haben offenbar schon Wochen vor der Explosion der Ölbohrplattform “Deepwater Horizon” im Golf von Mexiko von Problemen mit dem eingesetzten Unterwasserzement gewusst. BP und Halliburton hätten bereits im März Kenntnis davon gehabt, dass der zur Stabilisierung des Macondo-Bohrlochs am Meeresboden eingesetzte Zement fehlerhaft sei, erklärte der Vorsitzende der von der US-Regierung eingesetzten...
MehrErwärmung der Arktis schreitet ungebremst voran
Die Erwärmung der Arktis schreitet laut einem Bericht im Auftrag der US-Regierung ungebremst fort und wirkt sich offenbar auch auf das Wetter in bewohnten Gebieten der Nordhalbkugel aus. In der Region am Nordpol seien die Temperaturen auf Rekordwerte gestiegen, heißt es in dem von 69 internationalen Wissenschaftlern erstellten Jahresbericht “Arctic Report Card”. In Grönland geht demnach die im Sommer gemessene Eismenge...
MehrUS-Armee will unabhängiger von fossilen Brennstoffen werden
Das US-Militär strebt eine größere Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen an. Der Übergang hin zu erneuerbaren Energien müsse für das Verteidigungsministerium ein “strategisches Gebot” sein, sagte Generalstabschef Michael Mullen zu Beginn von Beratungen des Pentagon zum Thema Energiesicherheit. Das Ministerium benötige täglich 300.000 Barrel Öl und der Bedarf steige jährlich. Marine-Staatssekretär Ray Mabus...
MehrUSA lassen höheren Bio-Anteil an Benzin zu
Tankstellen in den USA dürfen dem Benzin an ihren Zapfsäulen künftig mehr Bio-Treibstoffe untermischen. Die US-Umweltbehörde EPA setzte die zulässige Obergrenze für den Bioethanol-Anteil in Benzin von zehn auf 15 Prozent hinauf. Ausführliche Tests hätten ergeben, dass der höhere Bio-Anteil am Treibstoff neueren Fahrzeugen der Baujahre ab 2007 keinerlei Schaden zufüge, teilte die EPA in Washington mit. Derzeit werde noch...
MehrUSA wollen Tiefseebohrung im Golf von Mexiko wieder erlauben
Die USA haben unter Vorbehalt ein Moratorium für Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko vorzeitig aufgehoben. Es sei an der Zeit Bohrungen in großer Tiefe den Unternehmen wieder zu erlauben, die die verschärften Sicherheitsvorschriften einhielten, teilte US-Innenminister Ken Salazar mit. Die US-Regierung hatte im Juli einen Stopp für Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko verkündet, der bis Ende November gelten sollte. Im April hatte die...
MehrUN-Klimachefin sieht Fortschritte bei Gesprächen in China
Die Vereinten Nationen sehen Fortschritte bei der Vorbereitungskonferenz für den UN-Klimagipfel Ende November. Das Treffen in Tianjin habe die internationale Gemeinschaft “näher zu strukturierten Entscheidungen” gebracht, sagte UN-Klimachefin Christiana Figueres. Die Regierungen hätten bei der UN-Konferenz zum Kampf gegen die Erderwärmung in der chinesischen Stadt vergangene Woche das “Doppelte” der Arbeit des...
MehrÖlpest-Bericht sieht Versäumnisse der US-Regierung zu Beginn
Ein Bericht zur Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko hat der US-Regierung schwere Versäumnisse zu Beginn des Unglücks vorgeworfen. Die Regierung habe das Ausmaß der Katastrophe anfänglich sträflich unterschätzt und damit “das Vertrauen der Öffentlichkeit” in die Gegenmaßnahmen der Behörden untergraben, heißt es in dem Bericht an die von US-Präsident Barack Obama eingesetzte Expertenkommission, die das Krisenmanagements...
MehrPlanungen zu Weltklimagipfel in Cancun laufen schleppend
Die Vorbereitungen für den UN-Klimagipfel Ende November kommen offenbar kaum voran. Bei der Klimakonferenz im nordchinesischen Tianjin, die eigentlich den Grundstein für ein neues Klimaschutzabkommen legen soll, sei bisher noch kein bedeutsamer Fortschritt erzielt worden, sagte der US-Chefunterhändler Jonathan Pershing. Seit dem Auftakt der Gespräche am Montag sei “weniger Einverständnis” als erhofft zustande gekommen. Um...
MehrSolaranlagen sollen auf Weißem Haus angebracht werden
Das Weiße Haus in Washington wird künftig von zwei Solaranlagen geschmückt. Mit den Anlagen auf dem Dach des Amtsitzes von US-Präsident Barack Obama sollten die US-Bürger dazu animiert werden, selbst auf Solarenergie zu setzen, sagte Energieminister Steven Chu. Es soll deutlich gemacht werden, dass Solarenergie funktioniere und verlässlich sei. “Das Projekt verdeutlicht das Engagement von Präsident Obama, die USA an die Spitze...
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